„Fremde”

Frag mich nicht nach meinem Woher
nicht nach dem Wohin
Die Nacht ist kalt
meine Seele schreit nach Wärme
Nimm mich einfach in deine Arme
wiege wie ein kleines Kind
Und gib mir das Gefühl
zuhause zu sein
Ich fürchte die Nacht
ihre Stille lässt mich viel zu tief hören

Schreie in mir

Decke mich mit deinem Körper
frage nicht
lass die Licher brennen
denn ich fürchte die Gesichter der Nacht
Die Gespenster meines Woher
die Geister meines Wohin
Morgen wenn du aufwachst
werde ich verschwunden sein
Wie ein Traum
ohne woher
ohne wohin

Otto Lenk

Jeromie